Sep 20

Der Travelbug beim Geocaching heißt wörtlich übersetzt „Wanderwanze”.

Diese kleinen Anhänger aus Metall, die den Erkennungsmarken der US-Soldaten ähneln, werden von Geocachern am Cache befestigt, mit dem Ziel von einem Geocache zum nächsten zu reisen.

Die Geocacher Read the rest of this entry »


Jun 2

Als Owner oder Besitzer beim Geocaching wird die Person bezeichnet, die ein Spiel beginnt und den weiteren Verlauf der Schatzsuche beaufsichtigt. Wie für den Spielteilnehmer gelten auch für den Owner gewisse Regeln, die es gilt, einzuhalten.

Der Besitzer entscheidet, welche Art von cache versteckt wird und was er beinhaltet. Es sollten allerdings keine Lebensmittel, befristete Gutscheine oder nicht jugendfreie Gegenstände in dem Behälter versteckt werden, da sich auch Familien mit Kindern an solchen Schatzsuchen beteiligen und die allgemeinen Cachingregeln derartige Dinge als verbotene Tauschobjekte indizieren.

In jeden Cachebehälter gehört ein Logbuch, in dem festgehalten werden soll, wann welcher Gegenstand gegen ein gleichwertiges oder wertvolleres Objekt eingetauscht wird. Eine Spielbeschreibung sollte ebenfalls beigelegt werden, damit der Behälter nicht fälschlich für Abfall oder ähnliches gehalten wird. Es ist nun auch die Aufgabe des Owners, ein geeignetes Versteck zu finden und Read the rest of this entry »


Jun 2

Die Begrifflichkeit “Muggel” hat ihren Ursprung in J.K.Rowlings Bestseller “Harry Potter”. Dort werden nicht-magische Wesen so bezeichnet, die des Zauberns nicht mächtig sind. Auf das Geocaching bezogen bedeutet dies im Grunde dementsprechend Ähnliches: Geomuggel sind Individuen ausserhalb dieser GPS-Schnitzeljagd, die sich der Existenz des Geocachings nicht bewusst sind und auch kein Know-how der Thematik besitzen.

Muggel können den Ablauf eines Geocachings beträchtlich durcheinanderbringen, denn auf Aussenstehende ohne Kenntnis der Sachlage, wirkt eine Person mit GPS-Empfänger zumeist hochinteressant. Die größte Gefahr, welche durch Intervention eines Non-Cachers besteht, ist die Beobachtung eines Cachers bei der Bergung oder der erneuten Tarnung eines Caches. Das Risiko, dass ein Unkundiger dreist, von Neugier getrieben, den Cache selbst mitsamt Logbuch entdeckt, zerstört, oder gar entfernt, ist relativ hoch.

Mitunter kann so ein Auffinden durch einen Laien auch bisweilen kostenintensiv Read the rest of this entry »


Mai 27

Das Logbuch ist beim Geocaching unerlässlich. Es liegt dem versteckten Cache bei und hierin wird vermerkt, wer wann wie den „Schatz“ gefunden hat.

In der Regel wird sich in einem Logbuch der Finder des Caches mit seinem Autogramm verewigen. Ein paar nette Worte darüber, wie der Cache gefunden wurde und in welchem Zustand er ist, und ein zum Logeintrag beigelegtes Foto – das macht den Eintrag gleich noch einmal so persönlich und der nächste Finder und auch der Besitzer freuen sich.

Wenn der Cacher im Onlinelog seinen Fund einträgt, kann der ursprüngliche Besitzer des Caches nachvollziehen, wie oft sein Versteck gefunden wurde und wie gut Read the rest of this entry »


Mai 26

Geocaching ist ein Outdoor-Vergnügen, bei dem ein versteckter Gegenstand gefunden werden muss. Das Internet, ein GPS-Signal und die Koordinaten helfen den Schatzsuchern.

Wir erinnern uns alle an die Schnitzeljagden, die zu Kindergeburtstagen oder sonstigen Gelegenheiten veranstaltet wurden: Auf den Boden wurden Pfeile aufgemalt, denen man folgen musste, am Ende winkte ein Schatz. Geocaching ist die moderne Variante für Erwachsene. Die Pfeile sind nunmehr Koordinaten, die mittels eines GPS-Empfängers ermittelt, ausgewertet und im Anschluss verfolgt werden. Dabei rangieren die Verstecke von leicht zugänglichen Orten bis zu entlegenen Gegenden, die man nur mit Geschick erreicht.

Derjenige, der den „Schatz“ versteckt hat, veröffentlicht die Koordinaten im Internet – Interessenten können sie einsehen und sich auf die Suche begeben. Der „Schatz“, der sogenannte „Cache“, wird in der Regel wasserdicht aufbewahrt. Sollte der Cache gefunden werden, wird er Read the rest of this entry »


Mai 26

Das Geocaching, bei dem ein versteckter Gegenstand durch im Internet veröffentlichte Koordinaten und ein GPS-Gerät gefunden werden muss, geht zurück auf ein englisches Spiel aus der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts.

Im Jahr 1854 platzierte James Perrot, ein Fremdenführer aus Dartmoor, eine Flasche in Cranmere Pool, damit Besucher dort ihre Postkarten abgeben konnten. Wenn die Flasche gefunden wurde, konnten die Briefe verschickt werden. Daraus entwickelte sich ein Outdoor-Zeitvertreib, der passenderweise „Letterboxing“ genannt wurde.

Logischerweise wurde damals noch ohne die ausgeklügelte Technologie von heute gespielt. Vielmehr standen hier bei Geocaching Hinweise und Rätsel vor dem gefundenen Schatz, Kompass und Landmarken waren die einzigen verfügbaren Hilfsmittel.

Auch in Finnland gab es schon vor der Entwicklung der tragbaren GPS-Empfänger die erwachsene Schnitzeljagd. Das Prinzip der Behälter, deren Inhalt ausgetauscht und deren Fund im Logbuch vermerkt wird, war auch hier schon vorhanden.

Einer der prominentesten Geocacher ist übrigens Comedian und Moderator Bernhard Hoëcker, der unter dem Titel „Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers: Mit Geocaching zurück zur Natur“ ein Buch geschrieben hat, dass auf witzige Weise erklärt, worin die Faszination des Geocaching liegt.