Als der Amerikaner Dave Ulmer am 3. Mai 2000 das erste Mal etwas zuvor verstecktes per GPS suchen ließ, ahnte er wohl nicht, dass dies wenige Jahre später eine beliebte Freizeitbeschäftigung werden würde.
Die digitale Schnitzeljagd gewinnt seitdem stetig an Bewunderern und Mitspielern. Mehr als 122.000 sogenannter Caches sind sind mittlerweile in Deutschland versteckt und warten darauf von Geocoaching-Fans gefunden zu werden. Im Vergleich zu den skandinavischen Ländern gibt es in Deutschland auf Einwohner gerechnet relativ wenige Caches.
Die meisten Caches-pro-Kopf haben laut der digitalen Datenbank, welche alle Verstecke abspeichert, Norwegen mit 0,772 und Schweden mit 0,727 Caches pro 1000 Einwohner.
Norwegen ist wegen seiner ausgeprägten Natur und weitläufigen Landschaft besonders beliebt bei den GPS-Jägern.
Fans des Hobbies schätzen Norwegen auch aufgrund der hohen Dichte an versteckten Objekten und manche von ihnen verbringen dort sogar ihre Ferien um dem Hobby nachzugehen.
Immer wieder werden außerdem Geocaching-Events veranstaltet, bei denen sich Freunde des Sports treffen und die versteckten Objekte zusammen suchen oder auch um den schnellsten Fund konkurrieren.