Für naturverbundene Reisende stellen Naturschutzgebiete immer öfter beliebte Ausflugsziele dar. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff “Naturschutzgebiet”? Naturschutzgebiete können - je nach gesetzlicher Grundlage - unterschiedliche Größen aufweisen und sind in erster Linie unter strengen Schutz gestellte Natur- und Landschaftsflächen.
Geschützt werden sollen die dort lebenden Tier- und Pflanzenarten, aber auch besondere landschaftliche Erscheinungen unterliegen diesem strengen Schutz, wie es beispielsweise eine noch ursprüngliche Flussmündung in einen anderen Fluss oder einen See darstellt.
Für wen Naturschutzgebiete beliebte Ausflugsziele sind, soll wissen, dass damit nicht nur die ökologische und ästhetische Qualität der Natur erhalten werden soll. Naturschutzgebiete können auch Vorbildlandschaften für umwelt- und ressourcenschonende Entwicklung sein. Als Modellraum, als Impulsgeber für nachhaltigen Tourismus, nachhaltige Energienutzung oder Regionalentwicklung werden Schutzgebiete allgemein heute gesehen. Seit langem eine wichtige Rolle in Naturschutzgebieten spielt vor allem die wissenschaftliche Forschung.
Für die Analyse von ökologischen, physisch-geographischen, aber auch kulturgeographischen Prozessen sind Naturschutzgebiete ideale Testräume und können dadurch zu einem weltweiten Forschungsnetzwerk wichtige Beiträge leisten, wie beispielsweise zur Klima- und Biodiversitätsforschung.